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Brand   Mischelbach   23 Jun 2010 22:30   mehr ...

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Unwetterwarnungen Bayern

© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)


Kurzbericht:
Brand einer Scheune in Ramsberg
Brand
Einsatzart:
Sirene
Alarmierungsart:
Ramsberg - Obere Dorfstrasse
Einsatzort:
05.03.2010 16:00
Alarmierung um:
05.03.2010 16:05
Ausfahrt um:
Florian Riedl
Einsatzleiter:
120
Mannschaft:
Eingesetzte Fahrzeuge:
Ramsberg - Löschgruppenfahrzeug 8
St. Veit - Tragkraftspritzenfahrzeug
Pleinfeld - Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug 20/16
Pleinfeld - Drehleiter mit Korb 18/12
Pleinfeld - Tanklöschfahrzeug 16/24
Pleinfeld - Einsatzleitwagen 1
UG-ÖEL - Einsatzleitwagen
UG-ÖEL - Versorgungsfahrzeug
Pleinfeld - Rüstwagen
Pleinfeld - Mehrzweckfahrzeug
Pleinfeld - Tragkraftspritzenfahrzeug
Dorsbrunn - Tragkraftspritzenfahrzeug
Einsatzkräfte:

Am Freitagnachmittag entdeckte ein Ramsberger Anwohner eine Rauchentwicklung in einem kleinen Hühnerstall zwischen dem Wohnhaus und der Scheune in der Oberen Dorfstraße, worauf er umgehend um ca. 16.15 Uhr die FF Ramsberg mithilfe des am Feuerwehrgerätehaus angebauten Druckknopfmelder die Sirene alarmiert wurde.

Die Mannschaft rückte in Stärke 1/7 zum Einsatz 5 Minuten nach der Alarmierung aus. Am Einsatzort angekommen wurde eine Wasserversorgung vom Überflurhydrant zur Vorderseite des Hühnerstalls verlegt um mit schwerem Atemschutz vorzurücken. Durch den Gruppenführer der FF Ramsberg wurde bereits bei der Anfahrt die FF Pleinfeld über einen telefonischen Notruf alarmtiert. Innerhalb weniger Augenblicke stieg die Zahl der Ramsberger Einsatzkräfte auf die Stärke 2/35 an. Der Einsatzleiter forderte unumgänglich die Feuerwehren St. Veit/ Gündersbach/ Walkerszell, Dorsbrunn und Veitserlbach nach. Diese wurden so gleich alarmiert. 

Das Feuer hatte innerhalb von ca. 10 Minuten auf die angrenzende Scheune übergegriffen und es wurde sichergestellt, das kein Mensch und Tier in Gefahr waren. In der Zwischenzeit wurde eine zweite Wasserversorgung von der Rückseite des Gebäudes aufgebaut um den Brand von verschiedenen Seiten bekämpfen zu können. Ein Einweiser wurde bereit gestellt um nachrückende Kräfte zu lotsen. Im weiteren Verlauf übernahm die FF Pleinfeld die Brandbekämpfung auf der Vorderseite mittels der Drehleiter über das Wendestrahlrohr und unterstützte die FF Ramsberg mit weiterem schwerem Atemschutz. Das Übergreifen auf das anliegende Wohnhaus konnte somit verhindert werden. 

Die Scheune stand mittlerweile in Vollbrand und es wurde vom Einsatzleiter entschieden die Feuerwehren Thannhausen, Mischelbach und Mannholz sowie die DLK aus Gunzenhausen zu alarmieren. Die FF Mannholz meldete sich per Telefon vom Einsatz ab und kam nicht. Um die Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz aufrecht zu erhalten und eine angrenzende Scheune zu sichern, wurde 3 B-Schlauchstrecke zur Wasserförderung aus dem Brombachsee durch die Ortswehren des Brandkreis 1 und der FF Thannhausen bereitgestellt. Die zweite Drehleiter der FF Gunzenhausen wurde an der Rückseite der Scheune postiert. Die zusätzlich alarmierten Feuerwehren stellen sich als „Glücksgriff“ heraus, da einige Tragkraftspritzen ausgefallen sind.

Da die Alarmierung einen Großbrand darstellte wurden automatisch die UG-ÖEL, KBR und KBI mitalarmiert.

Von seitens des Rettungsdienstes waren anfangs ein RTW vor Ort, der Einsatzleiter Rettungsdienst war auch auf Anfahrt. Bei eintreffen von diesem alarmierte er die SEG San Pleinfeld und die SEG Betreuung Weißenburg mit mehrere Fahrzeuge des BRK, um die sanitätsdienstliche Absicherung der Einsatzkräfte sicher zu stellen. Es gab mehrere Rauchgasinhalationen von Feuerwehrmännern durch die enorme Rauchentwicklung, die vor Ort behandelt wurden. Ein durch einen herabfallenden Ziegel verletzter Feuerwehrkamerad wurde vorsorglich ins Weißenburger Krankenhaus gefahren. Er durfte am selben Abend mit einer Prellung wieder nach Hause.

Bis 20:00 Uhr konnten alle Unterstützungsfeuerwehren wieder abrücken.

Erschwert wurden die Löscharbeiten durch die eisigen Temperaturen, die das Wasser auf den Strassen und in den Schläuchen sofort gefrieren lies.

Die Feuerwehren Ramsberg, St. Veit/ Gündersbach/ Walkerszell und Veitserlbach übernahmen die Brandwache in einem Schichtsystem, die bis zum Samstag Mittag einige Nachlöscharbeiten erforderte. Bei den Nachlöscharbeiten machte sich die Anhängeleiter AL12 für die Feuerwehr Ramsberg unbezahlbar, da sonst die Glutnester auf dem Dachstuhl nicht erreicht werden hätten können.

Am Samstag Nachmittag wurde die FF Ramsberg durch den Kommandanten nochmals still über Telefon alarmiert, da eine erneute Rauchentwicklung festzustellen war. Danach wurde gleich die Einsatzbereitschaft der Wehr wieder hergestellt. Um 22 Uhr könnten dann auch die Feuerwehrmänner aus Ramsberg nach einer Einsatznachbesprechung nach Hause gehen.

 

Die Feuerwehr Ramsberg bedankt sich bei allen Hilfskräften für die Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt den Anwohnern und Firmen für die Verpflegung der Helfer.

Die Bilder wurden bereitgestellt von der UG-ÖEL.

Weitere Bilder finden Sie auf der Homepage der Feuerwehr Pleinfeld klick

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by Feuerwehr Hagenberg